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DreamRanch tut Gut

18.11.2011


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   An dieser Stelle erlaube ich mir – als der, der die Website der DreamRanch seit einiger Zeit betreut, ein paar Gedanken über die DreamRanch niederzuschreiben.
   Vorab solltet ihr noch wissen, was ich in der Vergangenheit, also vor der DreamRanch, mit Pferd und Reiter/in zu tun hatte. Das ist schnell erzählt. Mein Großvater war in Polen Rittmeister. Als ich ca.10 war, hatte ich ein Lieblingspferd. Sie hieß Liese (wie damals alle Pferde, die ich kannte), war ein Arbeitspferd (wie damals alle Pferde, die ich kannte) und verbrachte ihre Freizeit (wie damals alle Pferde, die ich kannte) ausschließlich im Stall. Liese hatte (wie damals alle Pferde, die ich kannte) eine Macke. Sie konnte nicht leiden, wenn jemand von hinten an sie rankam. Manchmal durfte ich auch auf Liese sitzen und eine Weile im Stall rumgucken. Irgendwann kam eine/r von hinten, als ich auf ihr saß und sie scheute. Die Stalldecke war auch nicht so hoch.
   Das nächste Gespräch über Pferde hatte ich dann mit meiner damaligen Verlobten. Sie ist früher geritten und ihr Vater war bei der Kavallerie und überhaupt ein leidenschaftlicher Reiter. Dann kam unsere Tochter Julia auf die Welt und sechs Jahre lang waren Pferde kein Thema mehr bei uns.
   Eines Tages wurde unsere Tochter Julia beim “Ponyreiten“ von dem, bei weiblichen Kindern oft vorkommenden, Pferdevirus befallen. Ob die vererbten Gene eine maßgebliche Rolle gespielt hatten, mag dahingestellt sein. Reiten war ihr „Ein und Alles“, sie war unser „Ein und Alles“ – ihr wisst schon. Also lernten wir mit der Zeit diverse Reitställe kennen. Inzwischen hatte meine Sonny mit LineDance angefangen – und Westernreiten und LineDance ziehen sich ja regelrecht an.
   Da kam dann über die Line Dancer – ich glaube 2002 - die DreamRanch ins Spiel. Wir haben Ramona und Olli kennen gelernt. Das heißt meine Frau Ramona - und ich Olli.
Olli wusste sozusagen damals schon, wie’s heute aussieht. Ziemlich detailliert. Bloß keinen Pfusch, lieber ein bisschen weniger, aber akkurat. Die Pferde (ich denke, genau so hat Olli das damals gesagt) sollen sich bei uns wohl fühlen.
   Genau so ist es, meiner Meinung nach, gekommen.
Meine S
onny reitet seit einer „Probereitstunde“ regelmäßig zweimal in der Woche als Reitbeteiligung. Ich bin dann meist auch dabei und habe mit der Zeit die Einwohner der DreamRanch (Mensch und Tier) lieb gewonnen.
Und hier kommt aus meiner Sicht das Spezielle der DreamRanch ins Spiel.
Es riech
t hier zwar nicht nach Veilchen – aber es stinkt hier auch nicht ätzend nach Pferdestall. Weil regelmäßig gemistet wird und weil die Anlage gepflegt wird. Hier ist das Wohlbefinden der Pferde das Wichtigste von allem. Ob beim Reitunterricht oder bei der Unterbringung, die Pferde fühlen sich wohl.

Und das tut, wie ihr seht, auch den Menschen gut.

Womit wir auch schon beim Thema „Freizeitpferde“ wären.
   Früher verbrachten des Menschen Pferde, nach getaner Arbeit, ihre Freizeit im Stall oder auf irgendeiner, nicht bewirtschafteten, Weide. Wer etwas genauer hinschaut, muss erstaunt zur Kenntnis nehmen, dass auf der DreamRanch die Uhren ein bisschen anders gehen. Die Weide muss (Originalton) „anständig vorbereitet sein und die Grasmischung muss auch stimmen“. Und den Stall kann man eigentlich nicht Stall nennen. Pension kommt der Sache schon ziemlich nahe. Ich würde es dann doch lieber „all inklusive Hotel mit Wellnessbereich“ nennen. Ich stelle mir einen Freizeitpferdetag auf der DreamRanch ungefähr so vor: Pferd wacht auf, weil Olli und Martin mit den Futtereimern so laut klappern und Lilly verrückt spielt. Nach dem ausgiebigen Frühstück (Getränke gab’s wieder endlos gratis) noch ein bisschen dösen. Danach zur Maniküre, Pediküre und zum Friseur. Ein zwei Stündchen bei Ramona in die Schule gehen (da muss ich mich anständig benehmen) - schon wieder Maniküre, Pediküre und Friseur – Mittagessen - dösen - Maniküre, Pediküre und Friseur – etwas Sport (meinen Menschen huckepack nehmen und ein bisschen rumdölmern) – Solarium - usw. – aber bitte nach 20°° Uhr keinen Krach mehr.
Und überhaupt – das gemeine DreamRanch-Frei
zeitpferd kann sich dumm stellen, gezielt seinen Willen durchsetzen (ohne dass Mensch – nicht Ramona – es merkt), eifersüchtig sein, ist manchmal eitel, schauspielerisch veranlagt und kann dir, wenn du genau hinschaust, auch mal den Finger zeigen. Fazit: "Die Pferde verbringen hier ihre Freizeit“. Aber sie merken auch, wenn’s darauf ankommt. Und dann machen alle mit und freuen sich. Am meisten Ramona.
Damit haben wir die Herkunft des Begriffs „Freizeitpferd“ auch ergründet.

Und das tut, wie ihr seht, Menschen und Tieren gut.

Danke an das DreamRanch-Team!
Danke an Boris für die tollen Fotos!

Viel Spaß auf unserer HP und auf der DreamRanch wünscht euch Rolf Schwoch.
webmaster@dreamranch.de


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