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Presseberichte
09.12.2011
Bericht vom Glühweinritt am
13. November 2011
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10 Jahre
Glühweinritt
So wie jedes Jahr trafen sich Jung und Alt, Reiter und Nichtreiter
auf der DreamRanch um gemeinsam einen Ausritt und eine
Planwagenfahrt zu machen.
Am 13. November war es dann soweit, 25 Reiter sammelten sich bei
klirrender Kälte auf dem Reitplatz. Gemeinsam ging es dann los. Und
wie bestellt kam die Sonne durch den dichten Nebel. Wir ritten durch
die schöne Feldmark von Billingshausen, dann ging es in den Nörtener
Wald, wo es schattig und kalt wurde. So freuten wir uns noch mehr
als wir die Lichtung am Forsthaus sahen. Der Planwagen mit freudigen
Nichtreitern wartete schon. Der Tisch beim alten Forsthaus war
reichlich und festlich gedeckt und der Glühwein schmeckte lecker.
Die Ranch Oma hatte den Kuchen und Plätzchen frisch gebacken. Nach
unserem Aufenthalt ging es jetzt Richtung Heimat. Wie auch auf dem
Hinweg ritten alle sehr diszipliniert und kontrolliert. Zur Freude
meinerseits, dass regelmäßige Training hatte viele
Pferd-Reiter-Paare weiter gebracht. Als wir auf der DreamRanch
ankamen versorgten wir die Pferde und ließen diesen schönen Sonntag
in der Reiterstube ausklingen.
Ein
schöner Tag
Ramona Westphal |
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Bericht vom neuen Außenstall
im November 2011
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Neuer Offenstall auf der
DreamRanch
Nach soviel
Nachfrage, hat Oliver Pabst es möglich gemacht. Einen großen
Offenstall mit 2 Futterplätzen und viel Auslauf. 8 Pferde finden in
den neuen Bewegungsstall Platz.
Oliver Pabst schloss eine Solaranlage für Licht an und pflanzte Bäume für
den Witterungsschutz. Natürliche Hindernisse sorgen für viel
Abwechslung und Bewegung, aber fördern auch das sortierte Verhalten
an den Fressplätzen.
Ein Ausflugsziel für Spaziergänger und Fahrradfahrer um Pferde und Ponys
mit natürlichem Sozialverhalten zu beobachten.
Und ab Frühjahr 2012 werden weitere Pflanzungsarbeiten und eine
natürliche
Wasserquelle folgen.
Ramona Westphal |
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Pressebericht am 08.08.2011 vom
DreamRanch Fest 2011im GT
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Zeitreise in den
Wilden Westen Großes Fest auf der Dream Ranch / Line
Dance, Musicals und Party
Billingshausen (kku). Dieses Erlebnis hat Oliver Pabst
nicht vergessen. Ein Kind streichelt einem Kalb über die Nase
und fängt an zu weinen. Er fragt: „Warum weinst du." Das Kind
antwortet: „Weil es so schön ist." Wer Natur erleben will, ist
auf der Dream Ranch in Billingshausen genau richtig. Einmal im
Jahr feiert das Team um Betriebsleiter Pabst ein großes
Ranchfest – 2011 zum zehnten Mal.
Schon von Weitem ist Westernmusik zu hören. Biegt man „Am
Rodebach" ab, weisen Schilder den Weg zum Reitplatz, Saloon und
zur Show-Arena. Doch der erste Blick fällt auf die Bühne. Dort
nämlich zeigt Sonja Schwoch die Kunst des Line Dance. Sechs
junge Damen machen es ihr nach. Erst der einsetzende Regen
unterbricht sie. Schwoch macht weiter, bis sie durch ihre Brille
nichts mehr sehen kann. Dafür gibt es einen Extra-Applaus.
Durch den Stall hindurch geht es zu den Ponys und Pferden,
die danach ihren großen Auftritt haben. Im Sand der Reitanlage
wird das Märchen von Schneewittchen als Musical erzählt. Die
Zuschauer erfahren, dass das Mädchen mit dem Ebenholz-schwarzen
Haar bereits im Alter von sieben Jahren besser reiten konnte als
die Königin. Gefahr ist im Verzug, doch sieben kleine Zwerge
kommen ihr auf ihren Ponys zur Hilfe und entzücken das Publikum
mit roten Zipfelmützen. Es folgt die Aufführung von Pipi
Langstrumpf und abschließend blödeln Clowns durch die Arena.
Weiter unten auf dem Gelände zeigt Günter Benseler die Arbeit
eines Hufschmieds. Starke Männer messen sich beim
Holzfäller-Wettbewerb und bei einer Modenschau wird
altertümliche Kleidung präsentiert. Ein weiteres Highlight ist
die große Ranchparty, bei der die vierköpfige Band Country
Corner aus Göttingen ein Heimspiel bestreitet. Abgerundet wird
alles durch ein großes Feuerwerk.
Die Zeitreise in den Wilden Westen machten am Wochenende rund
4000 Besucher. „Unser Fest ist zum Selbstläufer geworden", freut
sich Pabst schon jetzt auf die elfte Auflage im nächsten Jahr.
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Westernreitabzeichen IV auf der Dreamranch
Es war Anfang Juni, als sich 5 mutige Reiter auf der Dreamranch
versammelten, um das Projekt “Kleines Westernreitabzeichen” in
Angriff zu nehmen. Unter der Leitung von Ramona Westphal begann
der Kurs mit einem Theorie Vormittag, in dem zunächst einmal
sämtliche Grundlagen der Pferdehaltung, des Umganges mit dem
Pferd und der Westernreitlehre gelehrt und erklärt wurden.
Nachmittags ging es dann an die Praxis. Schließlich sollten wir
am Ende in der Gruppe reiten, einen Trailpacours und eine
Horsemanship Aufgabe absolvieren können. Um das richtige Gefühl
für diese Aufgaben und deren eventuelle Schwierigkeit zu
erhalten, durften wir die Horsemanship Aufgabe zunächst einmal
zu Fuß ohne Pferd ablaufen. Aber bitte auch immer in der
richtigen Gangart und punktgenau laufen! Diese Übung zeigte uns
erst mal unsere konditionellen Grenzen auf.
Dann wurde endlich geritten. In der Gruppenübung zeigte sich
ziemlich schnell, wer von uns früher Erfahrung im
Abteilungsreiten gesammelt hatte und wer die meisten
Hufschlagfiguren beherrschte. Für die meiste Verwirrung sorgte
die Anweisung eine halbe Bahn zu reiten. Aber auch solche Lücken
konnten mit Wissen gefüllt werden und am Ende wusste jeder wo er
hinzureiten hatte.
An Tag zwei des Lehrgangs begannen wir mit der Trailaufgabe.
Ersteinmal durften wir die Hindernisse Tor, Slalom, Trabstangen
und Co als einzelne Hindernisse ausprobieren, bevor es dann an
den Parcours als Ganzes ging. Die meisten Pferde bewältigten die
Hindernisse ohne große Probleme, nur warum man über einer Stange
stehen sollte, konnte das ein oder andere Pferd noch nicht ganz
verstehen. Aber es blieb ja noch Zeit, diese Probleme bis zur
Prüfung zu lösen. Am Nachmittag von Tag zwei gab es dann noch
eine Theorie Runde, in der dann auch das größte Problem geklärt
wurde. Das war nämlich einen Prüfungstermin zu finden, an dem
alle Zeit hatten. Letztendlich wurde die Prüfung auf den 16.
Juli festgelegt. Also genug Zeit zum Üben.
In den Wochen vor der Prüfung wurde kräftig Theorie gelernt und
zusammen geritten. Und dann war es auch schon soweit.

Am 16. Juli um 17 Uhr versammelten wir uns alle, bei gut 30°C im
Schatten, auf dem Hof, schön zurecht gemacht, im Prüfungsoutfit.
Leider trug dieses nicht gerade zur Abkühlung bei, aber wenn die
Pferde bei dem Wetter arbeiten und schwitzen mussten, warum dann
nicht auch wir Reiter. Zuerst war die Theorie an der Reihe, die
wenigstens noch in der Kühle des Stalles statt fand. Fragen zur
Stallausstattung und Pferdeausrüstung wurden wie gelernt
beantwortet und dann ging es schon los auf den Reitplatz. Nach
kurzer Warmreitphase durften wir zuerst die Gruppenaufgabe
reiten. Schön in der Abteilung alle Gangarten zeigen. Danach
mussten wir ins Line Up, warten bis jeder Einzelne die
Horsemanship Aufgabe reiten durfte. Bis hierhin verlief alles
relativ ereignislos, bis auf die Tatsache, dass das ein oder
andere Pferd bei dem Wetter bereits Ermüdungserscheinungen
zeigte. Im Trail wurden die meisten Pferde dann aber ganz
schnell wieder wach. Spätestens an den Trabstangen, die
plötzlich eine andere Farbe hatten. Am Ende der Prüfung hatten
wir Alle es geschafft und jeder war sehr froh, die eigene
Urkunde in Empfang nehmen zu dürfen.
An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an Ramona Westphal und
das Dreamranch Team für den tollen Kurs und die Betreuung
während der Prüfung.
Das Richterteam, das trotz dieser Temperaturen tolle Arbeit
geleistet hat! Und zu guter Letzt an alle Helfer und Freunde für
den Beistand vor und während der Prüfung!
Joana Brandes |
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Henning Daude-Kurs vom
29.05.2010 bis 30.05.2010 Am letzten Mai Wochenende trafen sich 16 motivierte Reiter zum
Henning-Daude-Kurs auf der Dream Ranch in Billingshausen. In 4
Gruppen zu je 4 Reitern sollten wir jeweils am Vormittag und
Nachmittag im Westernreiten unterrichtet werden.
Für mich war es der erste „Henning-Kurs“ und ich bin mit sehr viel
Vorurteilen und großer Skepsis in diesen Kurs gegangen. Ich kannte
die Kurse von Henning Daude bisher nur vom sporadischen Zuschauen
auf der Dream Ranch und von den Meinungen anderer Reiter.
Wir begannen am Samstagvormittag mit Seitwärtsgängen und
Hinterhandwendungen aus der Bewegung, um unser Pferd dazu zu
bringen, sich selbst am langen Zügel zu tragen. Als Ergänzung dazu
kam dann, dass wir mit Rückwärtsrichten und Vor-/Hinterhandwendungen
in verschiedene Richtungen unser Pferd dazu bringen sollten, flüssig
aus der Bewegung anzugaloppieren und nach 3 – 4 Galoppsprüngen
wieder zu halten. Sinn dieser Übung war es den „Ernstfall“ z.B. im
Trail zu trainieren, wo es darauf ankommt zwischen den einzelnen
Hindernissen auch auf kurzer Strecke, dass Pferd vernünftig
anzugaloppieren und gleich wieder zu halten.
Am Samstagnachmittag gab es dann Stangentraining, was u.a. der
Gymnastizierung der Hinterhand diente. Hierbei kam es darauf an enge
Wendungen in einem Viereck zu reiten, so dass das Pferd weich im
Genick wird. Als weiteres war es wichtig aus der Wendung heraus
anzutraben und über die Stangen zu gehen sowie aus dem Viereck über
die Stange richtig anzugaloppieren. Aber die wichtigste Übung für
mich kam zum Schluss. Wir standen mit den Pferden jeweils vor einer
Stange und unser „Bodenpersonal“ (Zuschauer, die sich an die Stangen
stellen mussten) forderte uns auf, das rechte bzw. linke Vorderbein
anzuheben, um dann über Stange zu reiten, was wir durch
entsprechende Gewichtsverlagerung (Hüfte nach vorn) erreichen
sollten.
Am Sonntagvormittag ging dann der Kurs weiter mit einer komplexen
Übung zur Gymnastizierung des Pferdes, durch Traversalen im Schritt,
Trab, Galopp und Schulter-herein im Schritt und Trab. Ich bin in der
ersten Gruppe mitgeritten und muss sagen, wir wurden bis zum Mittag
richtig ran genommen, so dass wir und unsere Pferde die kurze
Erholungspause über die Mittagszeit genossen. Nach dem Mittagessen
konnte ich es kaum erwarten, dass es weiterging und meine
Erwartungen wurden belohnt.
Henning hat sich eine noch komplexere Übung als die vorherigen für
uns überlegt. Wir sollten um Pylonen ein Viereck reiten. Die Pferde
sollten dabei gerade gestellt bleiben, über die Diagonale sollte
Tempo zugelegt werden, um dann wieder in Geradestellung um eine
Pylone zu reiten. Ich hatte bei dieser Übung zuerst richtig
„Kopfsalat“ und brauchte eine Weile, um die Übung richtig zu
verstehen, da Henning uns im Nachhinein auch noch die Aufgabe gab,
nach der Diagonalen auf sein Kommando hin aus dem Zirkel zu wechseln
und genau an der Wendepylone anzugaloppieren. Verschärft wurde die
Übung dann noch, als Christine und ich die komplette Übung im Galopp
reiten sollten, d.h. Viereck im Galopp sowie die Diagonale mit
schnellerem Tempo, um dann die sehr enge Wendung um die Pylone im
Galopp in Geradestellung zu reiten. Es war einfach der Hammer. Ich
fand auch diese Übung sehr anspruchsvoll, hatte aber auch ne´ Menge
Spaß dabei.
Abschließend möchte ich sagen, dass ich von diesem Reitkurs
begeistert war. Henning hat es super verstanden meine Probleme zu
erkennen und mir Lösungen vorzugeben, an denen ich, mit Hilfe der
Übungen, auch weiterhin arbeiten kann. Ich habe für mich und mein
Pferd sehr viel aus diesem Kurs mitgenommen und habe jetzt ganz
viele Ansätze, um mein Pferd noch feiner und hoffentlich korrekter
zu reiten. Ich bin im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder mit dabei.
Ute Kleemann
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Pressebericht vom
der Feldmarkreinigung am 17.April für das GT
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Am 17. April fand die jährliche Reinigung
der Billingshäuser Feldmark statt.
Die Jagdpächter von Ober – und Unterbillingshausen, sowie die Reiter
der DreamRanch führen diese Aktion seit Jahren durch. Für die Reiter und
das DreamRanch-Team ist dieser Arbeitseinsatz eine günstige Gelegenheit
sich bei den Billingshäusern für die ausgesprochen gute Aufnahme zu
bedanken.
Zwei Teams machen es sich ab 10 Uhr bei schönem Frühlingswetter zur
Aufgabe, die Feldmark von der Hinterlassenschaft verantwortungsloser
Mitmenschen zu befreien.
Zur „Beute“ gehörten unter Anderem so handliche Sachen wie
Getränkedosen, Flaschen, Joghurtbecher, Mülltüten, Eimer und Folien.
Jedoch konnten acht Autoreifen und mehrere riesige Planen, sowie
LKW-Batterien nicht in der Jackentasche in die Botanik gebracht worden
sein. Es ist schon verwunderlich, was Menschen für einen logistischen
Aufwand trieben, um mit ihrem Müll den Wald zu verschandeln. Zumal es im
Landkreis Göttingen noch verhältnismäßig günstig ist seinen Müll legal
zu entsorgen.
Nach ein par Stunden war die Arbeit erledigt, man hatte mal wieder das
Gefühl etwas Gutes getan zu haben und das erste Gegrillte schmeckte
besonders gut.
Fotos Tanja Nienke und Rolf Schwoch.
Rolf Schwoch.
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Bilder]
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Pressebericht vom
Bodenarbeitskurs
am 6. & 7. März 2010 für die EWU
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Bodenarbeitskurs I auf der DreamRanch in Billingshausen am 6. und 7.
März 2010
Bodenarbeit!?!
Als meine Trainerin Ramona Westphal mir vor etwa zwei Jahren zum
ersten Mal den Vorschlag machte, an einem Bodenarbeitskurs
teilzunehmen, hatte ich zunächst sehr merkwürdige Vorstellung, was
sich hinter diesem Begriff verbergen könnte. Umso mehr Spaß hat mir
dann mein erster Bodenarbeitskurs gemacht, der mir erstaunliche
Dinge offenbarte.
Am ersten Märzwochenende habe ich nun, gemeinsam mit 12 weiteren
Mit(st)reitern an meinem dritten Bodenarbeitskurs auf der DreamRanch
in Billingshausen teilgenommen - nach zwei Kursen mit Schulpferden,
dieses Mal tatsächlich mit meinem eigenen Vierbeiner.
Eingeteilt in drei Gruppen lernten wir zunächst am Samstag in
unserer ersten Unterrichtsstunde am Vormittag das Führen im Schritt
und Trab, Anhalten, Rückwärtsrichten, das Weichen der Vorder- und
Hinterhand sowie das Seitwärtsrichten vom Boden aus.
Am Samstagnachmittag standen die
ersten Scheuhindernisse auf dem
Programm, die von den meisten Schülern sehr gut gemeistert wurden.
Auch die ängstlichen oder zunächst widerspenstigen Vierbeiner
konnten letztendlich mit viel Geduld zum Überqueren der mysteriösen
blauen Plastikplane oder Durchschreiten eines Holztores, an dem
raschelndes Absperrband befestigt war, überredet werden.
Die routinierteren Pferde, wie z. B. die Quarab-Stute Babsi, ließen
sich sogar in das blaue Ungetüm „Plastikplane“ einhüllen.
Unser Schimmel Gino dagegen hat inzwischen gelernt, dass der
Gymnastikball keine
Monster beherbergt, sondern man durchaus viel Spaß damit haben kann,
wenn man
weiß, wie man Fußball spielt.
Am Sonntagvormittag wurden die Grundlagen vom Samstag wiederholt,
bevor wir zur Anwendung der erlernten Hilfengebung zur Über– bzw.
Durchquerung von Stangen (Seitwärtsrichten) oder Pylonen
(Rückwärtsrichten im Slalom) über gehen durften.
Zum Abschluss des Kurses am Sonntagnachmittag hatte Frau Westphal
noch einmal neue Scheuhindernisse hervor gezaubert:
Ein Regenschirm, gelbe Säcke, Fußbälle, die man hin- und herwerfen
konnte und die große wehende Flagge haben zwar noch ein paar
misstrauische Blicke hervorgerufen, die meisten Tiere haben sich
aber doch von ihrer natürlichen Neugier überwältigen lassen und die
Gegenstände mit Hufen, Nüstern und manchmal auch den Zähnen
erkundet, ohne Reißaus zu nehmen.
 
Für viele erfahrene Reiter und Pferdebesitzer ist die Bodenarbeit
sicherlich schon lange kein Neuland mehr. Viele Reiter haben
vielleicht schon davon gehört, aber noch nie selbst Bodenarbeit
ausprobiert. Ich kann es nur empfehlen, denn man kann über sein
Pferd und auch über sich selbst dabei viel erfahren.
Wir Menschen lernen bei diesen Kursen nicht nur klarere Anweisungen
zu geben, die sich auch später aus dem Sattel viel einfacher
anwenden lassen, sondern auch zu erkennen, wie das Pferd seine
Umgebung wahr nimmt.
Kleine Dinge, die für uns keinerlei Problem darstellen und zum
täglichen Leben gehören, sind mitunter für unsere vierbeinige
Freunde ein unüberwindliches Hindernis, wie z. B. abgesperrte
Baustellen, gelbe Abfallsäcke an der Straße oder eine Holzbrücke,
die irritierende Klappergeräusche bei der Überquerung verursacht.
Immer wieder ist es erstaunlich, wie sehr sich die Kommunikation,
das Vertrauen und Verständnis sowohl bei Mensch, als auch beim Tier
in nur wenigen Arbeitsstunden aufbauen oder deutlich verbessern
lässt. Und es macht viel Spaß, dabei zuzusehen, wie neue Reitschüler
auf unserer Ranch sich innerhalb der Kurse über die wachsende
Konzentration und Verständigung
mit ihrem Partner Pferd freuen.
Vielen Dank an unsere Trainerin Ramona Westphal, die jeden Kurs zu
einem kleinen Urlaubswochenende mit dem Pferd werden lässt. Denn
auch, wenn ein hohes Maß an Konzentration auf beiden Seiten
erforderlich ist, sind wir doch froh, auf dem langen Weg zu einem
harmonischen Miteinander zwischen uns und unseren Pferden einen
kleinen Schritt weiter gekommen zu sein.
Tanja Nienke
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[nach oben]
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